„Weiße können nicht rappen“-Das Positionierungsspiel gegen Vorurteile und Klischees

„Deutsche fahren nur nach Italien in den Urlaub.“ „Schwule spielen kein Fußball.“ „Weiße können nicht rappen.“ Stimmt das? Ist das diskriminierend? Ein blödes Vorurteil? Oder schon übelst rassistisch? Was denken Sie?

Anhand von 24 berüchtigten Thesen schärft unser Positionierungsspiel die Wahrnehmung für diskriminierende, rassistische, sexistische und homophobe Äußerungen und verdeutlicht klar den Unterschied zwischen Vorurteilen, Klischees und diversen Diskriminierungsformen. Zehn bunte Positionierungskarten – die von „Gut so!“ bis „Übelst rassistisch!“ reichen – laden zur aktiven Bewegung der Gruppenmitglieder im Raum ein und ermöglichen es, individuelle Haltungen zu den Aussagen sichtbar zu machen. Die beiliegenden Infokarten unterstützen die Spielleitung zudem bei der anschließenden Diskussion mit fundiertem Fakten- und Hintergrundwissen zur jeweiligen These.

Quelle: https://www.gesichtzeigen.de/angebote/material/spiele/ 30.07.20

Krise der Demokratie-Demokratie in der Krise?

In diesem Band wird das viel diskutierte Phänomen der „Krise der Demokratie“ aus der Perspektive verschiedener Fachwissenschaften analysiert. Ausgehend von dem Begriff einer „multiplen Krise“ befassen sich die Beiträge mit (sozio)ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der aktuellen Krise. Prominente Autorinnen gehen der Frage nach, welchen Einfluss der Neoliberalismus auf Demokratie und Menschenrechte hat und wie sich die Entwicklung vom Neoliberalismus hin zum Illiberalismus vollzogen hat. Daran anknüpfend werden Tendenzen des Autoritarismus sowie Ideologie und Strategie der populistischen und extremen Rechten in Zeiten der ‚multiplen Krise‘ beleuchtet. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, welchen Beitrag politische Bildung zur Überwindung der Krise der Demokratie leisten kann. Diese Fragen werden von ausgewiesenen politischen Bildnerinnen nicht nur auf theoretischer Ebene diskutiert, sondern anhand konkreter Praxisbeispiele illustriert.

Demokratiepädagogik-Lernen für die Zivilgesellschaft

Wie erreicht man demokratische Verhältnisse in der Gesellschaft und demokratisches Verhalten beim Einzelnen? Was bedeutet es, Demokratie nicht nur als Staatsform, sondern als Lebens- und als Gesellschaftsform zu praktizieren, zu begreifen und täglich zu erneuern? Die darüber teilweise sehr kontrovers geführte Diskussion in Pädagogik, Politikwissenschaft und Didaktik, die dieses Buch aufgreift, zeigt, dass eine richtungs- und begriffsklärende Debatte notwendig ist. Damit verbunden ist der Begriff „Demokratiepädagogik“, zu dessen wissenschaftlicher und begrifflicher Sondierung und Klärung der Band beitragen will.

Er basiert auf Ergebnissen des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ im Zusammenwirken mit dem BLK-Modellprogramm „Demokratie lernen und leben“.

In einem Service-Teil enthält er eine kommentierte Auswahl an weiterführender Literatur, Arbeitsmaterialien und Kontaktadressen, sowie eine Sammlung von Internetangeboten zum Thema.

Das Tagebuch der Anne Frank

ein Comic…

Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Form vor: als Graphic Diary.

Es verbindet auf einzigartige Weise den Originaltext mit lebendigen, auf de, Tagebuch basierenden Dialogen und Erzählungen und ist eindrücklich und einfühlsam bearbeitet und illustriert von Ari Folman und David Polonsky.

Propaganda und Prävention

Forschungsergebnisse, didaktische Ansätze, interdisziplinäre Perspektiven zur pädagogischen Arbeit zu extremistischer Internetpropaganda…

Über Propaganda extremistischer Gruppierungen zu stolpern, ist für viele Jugendliche längst alltäglicher Bestandteil ihrer Mediennutzung – und damit gesellschaftliche wie pädagogische Herausforderung. Der Band versammelt tiefgehende Einblicke in theoretische und empirische Fragestellungen der pädagogischen Arbeit mit und über extremistische Internetpropaganda. Ein Schwerpunkt liegt auf Ergebnissen des durch die Europäische Kommission geförderten Forschungsprojekts CONTRA. Zudem versammelt der Band eine Vielzahl weiterer Perspektiven auf das Phänomen extremistischer Propaganda und deren pädagogische Implikationen aus Wissenschaft und Praxis.

Würde, Freiheit, Gleichheit

Artikel 1 Bis 13: Kinderleicht und sonnenklar…

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, das im Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz, bildet das Fundament unserer parlamentarischen Demokratie. Insbesondere die in den ersten Artikeln formulierten Grundrechte schützen die individuelle Freiheit jedes deutschen Bürgers.

In einer Zeit, in der der Konsens unseres Zusammenlebens immer häufiger und lauter in Frage gestellt wird, sollten wir uns an den hohen Wert unserer garantierten Grundrechte erinnern.

Geben wir das Grundgesetz in die offenherzige und lebendige Welt unserer Kinder. Ermächtigen wir sie schon in der Schule dazu. Stützen unserer Demokratie zu sein.

Das Grundgesetz gehört in Kinderhände!

„Die Beste aller Welten“

DIE BESTE ALLER WELTEN umfasst drei Planspiele zur politsichen Bildung, die jeweils einen Tag dauern und zusammen oder einzeln gespielt werden können. Sie wurden speziell entwickelt, um bei Jugendlichen die Auseinandersetzung mit demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen anzuregen, Möglichkeiten der politischen Partizipation erfahrbar zu machen und politisches Wissen spielerisch zu fördern und festigen. Es ist an einen Einsatz vor allem in zehnten Klassen von Haupt- und Gesamtschulen sowie in Jugendeinrichtungen gedacht. Lehrende können sich aber auch entscheiden, die Planspiele bei anderen Zielgruppen einzusetzen, da sich der Schwierigkeitsgrad variieren lässt. (Quelle: bpb, Universität zu Köln)